Winter 2011 Albblick Gelbstern Kärcherbirnenernte

Die Biotopkartiergruppe Filderstadt

ist eine ehrenamtlich tätige Arbeitsgruppe von Bürgern, die sich im Natur- und Artenschutz und der Landschaftspflege in Filderstadt engagieren.

Aktuelle Informationen:                                       

 

Februar 2012: Neues auf der Homepage (Menuepunkt: "Service./.Archiv"):

Aufteilung der Archivdaten nach Jahrgang (2011 abgeschlossen, 2012 im Aufbau)

Die Archivseiten beinhalten jetzt neue Fotos von Artur Calmbacher aus seiner Serie "Frühling, Sommer, Herbst und Winter 2011", die er uns komplett bereits am 19. Januar gezeigt hat.

 

Februar 2012: Neues auf der Homepage (Menuepunkt: "Fortbildung./.Exkursionen"):

Erweiterung bzw. Ergänzung der Artenliste "Vögel" bei diversen Exkursionen (7 neue und 6 geänderte Listen).
Dank an Eberhard für diese Fleißarbeit

 

Januar 2012: Neues auf der Homepage (Menuepunkt: "Projekte / Artenschutz / Rebhuhn"):

Aktuelle Artikel (Filder-Zeitung und Esslinger Zeitung) über den derzeitigen Status des Rebhuhnschutzes

 

Besondere Beobachtungen / Entdeckungen

* Verstärkt können derzeit Trupps und Schwärme von Bergfinken und Kernbeißern in unseren Laubwäldern beobachtet werden.

* seit Dez. 2011: immer wieder Krickenten am Steppach-Stausee (E.Mayer)

* seit 06.01./12.01.2012: Rotmilan im Weilerhau/Zeiläcker Plattenh. (E.Mayer/A.Calmbacher)

* seit 09.01.2012: starker Bergfinken-Einflug mit Schlafplatz im Schönbuch (OAG Tübingen)

* seit 15.01.2012: Hermelin im Winterkleid in den Egerten/Plattenhardt (A.Calmbacher)

 

Rubrik: Tier / Pflanze / Thema des Monats

Februar 2012: GEMEINER SEIDELBAST (Daphne mezereum)

Seidelbast, H.J.Köhn pixelio

Der Winter geht dem Ende zu, der Seidelbast blüht.

Schon Anfang Februar ist der oft über 1 m hohe Seidelbast, auch Kellerhals genannt, die erste blühende Pflanze im Buchenwald und an Waldrändern, auch in der Nähe von Obstwiesen. (Vorkommen in Filderstadt u.a. Bechtenrain, Junge Klinge, Uhlberg)

Die stark duftenden Blüten sind daher für die überwinternden Schmetterlinge wie Zitonenfalter, Kleiner Fuchs, Pfauenauge wichtige Nektarspender.

Beachtenswert an dem Strauch ist, dass die violettroten Blüten direkt am Stamm der Zweige wachsen und vor den Blättern erscheinen.

Die leuchtend roten, stark giftigen Früchte im August bis September werden besonders von Drosseln gerne gefressen, die gegen das Gift Mezerein im Fruchtfleisch immun sind und die schwarzen Steinkerne wieder ausspeien. Sie tragen so zur Verbreitung des Strauchs bei.


Benannt wurde die Pflanze 1753 von dem schwedischen Naturforscher Linné.

(Text: G. Holl, Foto: © Hans-Joachim Köhn www.pixelio.de)

 

Sonstiges

* Broschüre "Uhlberts Sturz ins Ungewisse" von Dr. Manfred Schacke ist unter der ISBN 978-3-942384-13-1 für 9,95 Euro im Buchhandel bestellbar.


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